... auch eine Form von Nächstenliebe

Organspende ist immer noch eine Thematik, die mit Unsicherheiten und Ängsten behaftet ist. Kolping-Mainfranken will sich dafür engagieren , dass Menschen eine Chance zum Leben erhalten, weil andere zur Organspende bereit sind und einen Organspendeausweis bei sich tragen.

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Eine junge Frau, die 25 Jahre alt ist, erzählt:

Mit 15 Jahren erfuhr ich von meinem Arzt, die Diagnose > Nierenversagen <.
Ich hatte damals noch keine Ahnung, was diese Nachricht bedeutete, weil ich mir nicht vorstellen konnte, was es heißt, so krank zu sein, dass ich nicht mehr ohne fremde Hilfe leben könnte.
Seit 7 Jahren lebe ich jetzt bereits mit und allein durch die Dialyse.
Wer dies nicht kennt, kann sich wahrscheinlich nur schwer vorstellen, was es bedeutet, an der Dialyse zu sein. Es ist nicht nur für den Körper eine starke Belastung dreimal pro Woche für fünf Stunden an dieser Maschine zu hängen. Es ist für die Knochen, Gefäße und Gelenke sehr schädlich. Auch lagern sich trotz Dialyse Giftstoffe im Körper ein.
Von der "Abhängigkeit" ganz zu schweigen, weil ich eben nicht Frau über meine Zeitgestaltung bin.
Ich hoffe deshalb auf eine neue Niere, und dies ist nur möglich durch eine Organspende.
Ich erlebe, dass sich die Mitmenschen mit der Thematik > Organspende < noch sehr wenig auseinandersetzen.
Für mich und viele tausende anderer ist es aber dringend notwendig, dass mehr darüber gesprochen wird, wie hilfreich und lebensrettend eine Organspende sein kann und welches Zeichen der Solidarität mit uns es ist, wenn Menschen sich durchringen sich einen Organspendeausweis zu besorgen und mit sich tragen.

Veröffentlicht: 01.10.2009 | Stephan Hartmann

Weiterführende Links:

http://www.organspende-info.de



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