Mit Köpfchen unterwegs – die Schülerinnen und Schüler der Adolph-Kolping-Berufsschule Würzburg
Mit diesem Ziel kamen am Donnerstag, den 23.04.2009 zwei Mitarbeiter des ADAC mit ihrem ADAC-Mobil und der Aktion Mobil mit Köpfchen an die Adolph-Kolping-Berufsschule in Würzburg. Der Schwerpunkt der Aktion lag dabei auf dem Kraftstoffverbrauch in Abhängigkeit von der Lärmentwicklung und der Drehzahl.
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Mit vielfältigen praktischen Versuchen gingen die ADAC- Mitarbeiter zusammen mit den Schülerinnen und Schülern den Zusammenhängen auf den Grund.Dabei konnten die Jugendlichen bei den Messungen tatkräftig mit Hand anlegen, sei es z.B. beim Bedienen des Messgerätes oder auch beim Ablesen des Kraftstoffverbrauchs während der Fahrt.
Viele waren über die tatsächliche Lärmentwicklung überrascht. Anhand von Fragebögen konnten die Schätzungen mit den realen Werten verglichen werden.
Eindrucksvoll war auch der Vergleich des Schadstoffausstoßes bei niedriger und hoher Drehzahl. Hier fingen die zukünftigen Fahranfänger die Abgase mittels eines Ballons direkt vom Auspuff auf. Und wie viel Sprit bei einem ‚Kavalierstart’ regelrecht „verbraten“ wird, hatte sich auch keiner vorstellen können. Alles in Allem haben die Jugendlichen in 90 Minuten durch die vielen praktischen Vorführungen und Übungen Eindrücke und Anregungen zum Nachdenken mit auf den Weg genommen. Genau das will das Programm „Mobil mit Köpfchen“ erreichen, welches von ADAC und TÜV in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Kultusministerium und dem Bayerischen Umweltministerium entwickelt wurde - ganz bewusst ohne den sprichwörtlichen erhobenen Zeigefinger.
Insgesamt haben 22 Auszubildende des Kolping-Förderzentrums und 45 Schülerinnen und Schüler der Adolph - Kolping- Berufsschule, Würzburg mit begleitenden Lehrkräften und Sozialpädagogen und Ausbildern teilgenommen. Es bleibt zu wünschen und zu hoffen, dass sich das Fahrverhalten der Jugendlichen durch eine solche Aktion umweltschonender gestalten wird. Ein erster Schritt wurde damit jedenfalls getan.
Veröffentlicht: 27.04.2009 | Andreas Winter








