Auf die Spuren Adolph Kolpings begaben sich 24 Kolping-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Auf die Spuren Adolph Kolpings begaben sich 24 Kolping-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von Diözesanpräses Stephan Hartmann. Mit dabei war auch der ehrenamtlich für Kolping tätige Diözesanvorsitzende Ernst Joßberger.
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Zwei Tage dauerte die Erkundungsfahrt, deren Stationen nach Kerpen und nach Köln führten. Drei Schuhmacher haben die Stadt Kerpen international bekannt gemacht: die Rennfahrerlegenden Michael und Ralf und Adolph Kolping, von Beruf Schuhmacher. Letzterer ist in Kerpen im Jahre 1813 geboren und auf dem Gelände, auf dem das frühere Geburtshaus stand, ist jetzt ein kleines Kolpingmuseum untergebracht.
Neben vielen informativen Schautafeln zu Kolping und seiner Zeit werden in dem Museum Gegenstände aus Kolpings Privatbesitz gezeigt: seine Pfeife, sein Bett, sein riesiger hölzerner Reisekoffer, sein (hervorragendes!) Gymnasialzeugnis, seine Primiztasse (Primiz ist der feierlich begangene erste Gottesdienst eines neu geweihten Priesters). Die Sammlung dokumentiert den Lebensweg und das Werk Kolpings, der, nachdem er zunächst das Schusterhandwerk erlernt hatte, Theologie studierte und 1845 in Köln zum Priester geweiht wurde.
Genau aum 6. Mai vor 160 Jahren hat Adolph Kolping in der Kölner Kolumbaschule seinen ersten Katholischen Gesellenverein gegründet.
Der Überlieferung nach erfolgte die Gründung mit nur sieben Handwerksgesellen, während am gleichen Abend Karl Marx vor Hunderten im Kölner Gürzenich sprach. Aus dieser ersten Gründung ist das Internationale Kolpingwerk hervorgegangen, das inzwischen in 61 Ländern der Welt mehr als 450.000 Mitglieder hat.
Über das Kolpingwerk heute informierte der Kolping-Bundessekretär Ulrich Vollmer im Hause des Kolpingwerk Deutschland am Kolpingplatz in Köln . Vor allem das internationale Engagement und die vielfältigen Aktivitäten der weltweiten Kolpingbewegung fesselten die Zuhörer.
Eindrücke von Köln rundeten die erlebnis- und erfahrungsreichen beiden Tage ab. Geschäftsführer Axel Möller studierte einst in Köln und konnte so den Kolping-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sachkundig und kenntnisreich die Stadt näher bringen. Am Schluss waren sich alle einig: die beiden Tage waren ein großer Gewinn.
Veröffentlicht: 07.05.2009 | Manfred Eck








