„Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) macht Spaß“

10 Jahre sozialpädagogische Reitgruppe

Seit 10 Jahren besteht die sozialpädagogische Reitgruppe der Jugendsozialarbeit der Kolping-Schulwerk GmbH. Zehn Schüler treffen sich unter Leitung der Sozialpädagogin Birgit Schätzlein Montagnachmittags auf deren Hof. Dabei werden sie von freiwilligen Helfern, meistens Sozialpädagogikstudenten, unterstützt.

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Riesengroße Feilen und Raspeln werden ausgepackt und Wassereimer herangetragen. 10 Kinder stehen staunend um die Pferdedentalpraktikerin Petra Hiller und schauen gespannt, was nun passieren wird. Werden die Pferde wirklich ruhig halten bei diesen schrecklichen Geräten?

Pferdezähne werden normalerweise in Ruhe und in kleiner Runde mit Pferd, Besitzer, und Dentalpraktikerin bearbeitet. Heute sind Schüler der Rupert-Egenberger-Schule, das ist die Förderschule für Lernen des Landkreises Würzburg, dabei. Alle sind Mitglieder der Reitgruppe der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS). Die Gruppe ist bunt gemischt von der 1. bis zur 8. Klasse. Dabei bilden die Pferde das verbindende Glied zwischen den verschiedenen Altersgruppen.
Reitgruppe heißt nicht nur, dass hier geritten wird. Ein Schwerpunkt liegt auf der Pflege und dem Umgang mit den Tieren, ein anderer Schwerpunkt sind die verschiedenen Aktionen, die den Kindern geboten werden. Bei allen Angeboten steht dabei die Übertragbarkeit für die Kinder in ihr Leben im Vordergrund. Durch das gemeinschaftliche Engagement lernen die Kinder ihre Zukunft zu gestalten.

Die gesundheitlichen Themen sind für die Kinder dabei in besonders spannende Aktionen eingebettet. So gibt es neben den regelmäßigen Tierarztbesuchen zu den verschiedenen Themen jetzt auch zum ersten Mal eine Zahnbehandlung durch die Dentalpraktikerin Petra Hiller. Anhand eines großen Pferdeschädels wird den Kindern genau das Vorgehen erklärt. Sie dürfen alles ausprobieren und die beweglichen Zähne auch mal in die Hand nehmen. Nach dieser guten Vorbereitung waren die Kinder sehr gespannt, ob die Pferde das nun auch alles so mitmachen würden, wie es erklärt worden war. Aus eigener Zahnarzterfahrung heraus haben manche Kinder da doch starke Zweifel! Aber mit großer Ruhe findet die Behandlung der Pferde statt und nach einer halben Stunde war für die Tiere alles vorbei und sie durften zur Erholung auf die Koppel.

Veröffentlicht: 29.05.2009 | Birgit Schätzlein


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