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Die Jugend macht Hoffnung

Einen besonderen Gast begrüßte Geschäftsführer Stefan Bothe zum diesjährigen Josefstag am Standort Heuchelhof: Die Kreisrätin und...

Die Jugend macht Hoffnung

Einen besonderen Gast begrüßte Geschäftsführer Stefan Bothe zum diesjährigen Josefstag am Standort Heuchelhof: Die Kreisrätin und stellvertretende Landrätin Karen Heußner (Bündnis 90/Die Grünen) war eingeladen, die verschiedenen Bereiche der Einrichtung kennen zu lernen.

Politischer Besuch zum Josefstag an der Kolping-Schule Würzburg

Zu Beginn besuchte Frau Heußner die Mittelschule mit integrierter Tagesstätte. In der Klasse 8/9 a begleitete sie die Jugendlichen in den Computerraum. Dort wurden für das anstehende Basketballturnier der Schule Urkunden, Plakate, Ergebnislisten und vieles mehr geplant und gestaltet. Frau Heußner schaute den „Computerprofis“ über die Schulter und die Schüler erfuhren dabei schnell, dass Frau Heußner selbst Basketballfan und Expertin ist. 

In Begleitung von Schülersprecherin Samantha und Schülersprecher Nico ging es dann zu einer Gesprächs- und Kaffeerunde in die Berufsschule. Geschäftsführer Stefan Bothe und die Mitglieder des Leitungsteams stellten zunächst die verschieden Aufgabenbereiche von Schule, Heilpädagogischer Tagesstätte und Kolping-Bildungswerk vor. 

Die Schülersprecherinnen der Berufsschule, Shayenne und Sherine, hatten sich sehr gut auf diesen Termin vorbereitet und es entwickelte sich im Anschluss ein lebhaftes Gespräch mit der stellvertretenden Landrätin. Die beiden jungen Frauen, die sich aktuell im Rahmen eines Berufsvorbereitungsjahres (BVJ) auf die Prüfungen zum Qualifizierenden Mittelschulabschluss vorbereiten, stellten eine Vielzahl konkreter und gut überlegter Fragen zum politischen Arbeitsalltag der Besucherin. Gerade der Umgang mit den unterschiedlichen Auffassungen zum Thema Flächennutzung, Straßenbau und der aktuellen Diskussion um Klimaschutz und Klimawandel (Stichwort „fridays for future“) wurde ausführlich diskutiert. Frau Heußner machte der jungen Gesprächsrunde Mut, sich grundsätzlich in politische Prozesse einzubringen und diese mitzugestalten. Dabei zeigte sich auch, dass das Geschlechterverhältnis in der Besetzung der Posten der Schülersprecherinnen (3 Personen) und Schülersprecher (1Person) an der Würzburger Kolping-Schule in keiner Weise der Geschlechteraufteilung in den Gremien der Regionalpolitik entspricht. 

Am Ende zeigten sich alle Beteiligten erfreut und zufrieden: Die Schülerinnen und Schüler über die Offenheit, Klarheit und „Nähe“ der Politikerin. Frau Heußner wiederum über die intensive Vorbereitung sowie das Interesse und die engagierte Haltung der Jugendlichen. 

Fazit: Erneut wurde der Josefstag vor Ort seiner Intention, Jugendliche zu stärken und ihnen die Chance zu bieten, mit kirchlichen und politischen Entscheidungsträger*innen ins Gespräch zu kommen, mehr als gerecht.