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Gedächtnislauf von Würzburg...

Als der Würzburger Erich Kunkel im Jahr 1994 anlässlich des 50. Jahrestags der Bombardierung Würzburgs den Gedächtnislauf ins Leben rief,...

Gedächtnislauf von Würzburg nach Gemünden

Als der Würzburger Erich Kunkel im Jahr 1994 anlässlich des 50. Jahrestags der Bombardierung Würzburgs den Gedächtnislauf ins Leben rief, waren mit ihm zusammen elf Teilnehmer am Start. Bei der inzwischen 25. Auflage waren es mehr als 500 Frauen und Männer, die sich am 16. März 2019 vom Rathaus aus auf den Weg nach Margetshöchheim, Himmelstadt, Karlstadt oder Gemünden machten.

„Laufend Erinnerung bewahren“ ist das Motto dieser Benefizveranstaltung, die von Kolping-Mainfranken, Johannitern und dem Würzburger Marathon e.V. gemeinsam organisiert und durchgeführt wird. Die Schirmherrschaft hat, wie in den Jahren zuvor auch, der Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, Christian Schuchardt, übernommen. Der verheerende Bombenangriff des 16. März 1945 hat sich tief in das Gedächtnis der Würzburger Bevölkerung eingeprägt. An dieses schreckliche Ereignis zu erinnern und gleichzeitig ein Zeichen für Frieden und Versöhnung zu setzen, ist das Ziel dieser Veranstaltung. 

Viele ehren- und hauptamtliche Kolping-Mitarbeiter haben dazu beigetragen, dass der 25. Gedächtnislauf wieder erfolgreich durchgeführt werden konnte. Allen Helfern gilt der Dank für ihren Einsatz. Für Kolping engagierten sich die Kolping-Jugend aus Unterdürrbach und Retzbach und die Kolping-Mitarbeiter Tiberius Donea, Stefan Pfeuffer und Rita Schweinfest, die an den verschiedenen, auf der Strecke liegenden Verpflegungsständen, ermüdete Läufer mit Getränken, Bananen und Müsliriegeln wieder aufrichteten.