Zum Inhalt springen

Auf den Spuren Adolph Kolpings…

Mitarbeitende aus Würzburg UND Bamberg erstmals gemeinsam in Köln

Auf den Spuren Adolph Kolpings ….

Mitarbeitende aus Würzburg UND Bamberg erstmals gemeinsam in Köln

Eine Gruppe hauptberuflicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahm sich zwei Tage Zeit, um sich in Köln auf die Spuren Adolph Kolpings zu begeben. Durch die neu errichtete Stiftung Kolping-Bildungswerk Franken fand das Kolping-Seminar erstmals mit Mitarbeitenden aus Würzburg und Bamberg statt. Unter dem Dach der neuen Stiftung arbeiten künftig rund 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an mehr als 30 Standorten und Schulen in Franken zusammen. Die Angebote reichen von beruflicher Bildung und Jugendhilfe über Integrations- und Sprachförderung bis hin zu sozialen Projekten und Weiterbildung. Dieses neue, über Diözesangrenzen hinaus entstandene Miteinander, wurde durch das Kolping-Seminar in Köln weiter gestärkt. 

Der ur-kölsche Gästeführer Günter Leitner führte die fränkische Delegation mit großer Sachkunde und immer mit einer gehörigen Portion Humor und Witz durch den Kölner Dom und schilderte anschließend in der Minoritenkirche den Teilnehmenden Begebenheiten aus dem Leben und Wirken Adolph Kolpings. 

In der ehemaligen Kolumba-Schule gründete der damalige Domvikar Adolph Kolping mit sieben Gesellen am 6. Mai 1849 den Katholischen Gesellenverein Köln, aus dem sich das heutige Kolping International entwickelt hat. Vorher besuchte Adolph Kolping als „Spätberufener“ das Marzellen-Gymnasium in Köln. 

Ein Höhepunkt war sicher der Gottesdienst in der Minoritenkirche mit dem Nachfolger Adolph Kolpings, dem Generalpräses von Kolping International, Msgr. Christoph Huber. In der Minoritenkirche wurde Adolph Kolping am 13. April 1845 zum Priester geweiht und wurde dort auch entsprechend seines Wunsches beigesetzt. 

Beeindruckend war der anschließende Austausch mit Generalpräses Huber über die Arbeit von Kolping International. Kolping International bildet ein weltweites Netz mit rund 400.000 Mitgliedern in mehr als 60 Ländern aus allen Kontinenten. Die Mitglieder arbeiten innerhalb des Verbandes aktiv an einer sozial gerechten Veränderung der Gesellschaft mit. 

Es ergab sich ein spannender Austausch, bei dem sich alle einig waren, dass der Ansatz von Adolph Kolping, Menschen mit ganzheitlicher Bildung, mit Herz und Verstand, zu qualifizieren und zu fördern, auch heute noch absolut aktuell ist. Jeder spürte, dass auch wir, die hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kolping in Bamberg und Würzburg eingebettet sind in die große Kolpingsfamilie der einen Welt. 

Der gesellige Teil durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen. Und so waren weitere Höhepunkte des Aufenthaltes in Köln der Besuch der traditionellen Brauereigaststätten Früh, Schreckenskammer und Malzmühle. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlten sich in jeglicher Hinsicht gestärkt und kehrten glücklich und zufrieden wieder nach Würzburg und Bamberg zurück.