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Besuch bei Kolping in…

Bundestagsabgeordnete Dr. Hülya Düber zu Gast bei Kolping in Mainfranken

Besuch bei Kolping in Mainfranken

Bundestagsabgeordnete Dr. Hülya Düber zu Gast bei Kolping in Mainfranken

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Hülya Düber war zu Gast bei der Kolping-Mainfranken GmbH, um sich über die Arbeit und die aktuellen Herausforderungen sozialer Träger zu informieren. Im Mittelpunkt des Austauschs standen insbesondere die Situation der Sprach- und Integrationskurse sowie die Auswirkungen aktueller politischer Entscheidungen auf deren Finanzierung und Durchführung.

Im Gespräch wurde deutlich, dass die Rahmenbedingungen für die Durchführung der Kurse zunehmend schwieriger werden. Die Erstattungssätze für Kursträger und die Mindesthonorare für Lehrkräfte wurden seit mehreren Jahren nicht an die gestiegenen Energie-, Miet- und Personalkosten angepasst. Gleichzeitig führen politische Entscheidungen, wie die zeitweise Aussetzung der Zulassung freiwilliger Teilnehmender sowie die geplante Kontingentierung von Kursplätzen, zu zusätzlicher Unsicherheit bei Trägern und Teilnehmenden.

Die Folgen sind bereits spürbar:
Längere Wartezeiten auf Kursplätze, ein rückläufiges Kursangebot und die Gefährdung bewährter Strukturen erschweren die Integrationsarbeit vor Ort. Aus Sicht der Kolping-Mainfranken GmbH braucht es deshalb verlässliche politische und finanzielle Rahmenbedingungen, um die erfolgreiche Arbeit in der Sprachförderung langfristig sichern zu können.

Neben den Themen der Sprachlichen Bildung wurden auch weitere Herausforderungen sozialer Träger angesprochen. Dabei bestand Einigkeit darüber, dass soziale Einrichtungen und Bildungsträger einen wichtigen Beitrag für Integration, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Fachkräftesicherung leisten.

Die Kolping-Mainfranken GmbH bedankt sich bei Dr. Hülya Düber für ihr Interesse an den Anliegen der Praxis und dem offenen Austausch. Der Besuch bot die Gelegenheit, konkrete Erfahrungen aus der Bildungsarbeit einzubringen und gemeinsam über Perspektiven für die Zukunft der Integrations- und Sprachförderung zu sprechen.