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Anlässlich des bundesweiten Josefstags unter dem Motto „Du gehörst dazu! Stärken, was Zuversicht schafft“ wurde Würzburgs 2. Bürgermeisterin…

Pressemitteilung: Kolping zeigt Vielfalt sozialer Arbeit anlässlich des Josefstags

Anlässlich des bundesweiten Josefstags unter dem Motto „Du gehörst dazu! Stärken, was Zuversicht schafft“ wurde Würzburgs 2. Bürgermeisterin Dr. Sandra Vorlová sowie die Sozialreferentin Eva Vietinghoff-Scheel zu einem gemeinsamen Austausch in den Räumen von Kolping-Mainfranken in Würzburg von Elias Lang, Leiter der Kolping Akademie sowie Manfred Eck, Geschäftsführer der Katholischen Gesellenhausstiftung  herzlich willkommen geheißen.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen die vielfältigen sozialen Angebote der Kolping Akademie – insbesondere die Sprach- und Integrationskurse, die Großtagespflege sowie die Katholische Gesellenhausstiftung als Träger des Jugendwohnens für bayerische Blockschüler, die in Würzburg die Berufsschule besuchen und während dieser Zeit im Kolpinghaus in modernen Zimmern untergebracht sind. 

Bei einem Rundgang erhielten die Gäste Einblicke in die tägliche Arbeit mit Familien, Kindern und Kursteilnehmenden. Besonders die Großtagespflege wurde dabei als wichtiger Baustein hervorgehoben: Sie ermöglicht Eltern mit kleinen Kindern die Teilnahme an Sprach- und Integrationskursen und schafft damit wichtige Voraussetzungen für gesellschaftliche Teilhabe und Integration.

Auch die aktuellen Herausforderungen im Bereich der Sprach- und Integrationskurse wurden thematisiert. Trotz weiterhin hoher Nachfrage führen die Sparmaßnahmen des Bundesinnenministeriums dazu, dass vielen Migrant*innen derzeit der Zugang zu Sprachkursen verwehrt wird. Im Austausch mit der Stadt wurde deshalb über mögliche Perspektiven und Lösungsansätze gesprochen.

Neben den umfangreichen Bildungs- und Betreuungsangeboten ging es zudem um die Bedeutung des Kolpinghauses als Ort der Begegnung und des sozialen Miteinanders. Auch die Entwicklung und Gestaltung des Kolpingplatzes in der Innenstadt war Teil des Gesprächs. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Schaffung lebendiger sozialer Orte im Nahraum für den gesellschaftlichen Zusammenhalt sind.

„Unsere Arbeit lebt davon, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begleiten und ihnen Perspektiven zu eröffnen“, betonten Manfred Eck und Elias Lang. „Der Josefstag bietet eine wichtige Gelegenheit, diese Arbeit sichtbar zu machen und gemeinsam über gesellschaftliche Herausforderungen ins Gespräch zu kommen.“

Der Josefstag macht bundesweit auf die Bedeutung von Bildung, Jugendsozialarbeit und gesellschaftlicher Teilhabe aufmerksam. Der Besuch bei Kolping zeigte eindrucksvoll, wie vielfältig soziale Arbeit vor Ort sein kann und welchen wichtigen Beitrag sie für eine lebendige Stadtgesellschaft leistet.